Maintenance Commands                              GWOOM/GBOOM(1M)



NAME

gwoom/gboom - Boot und Workstation Administration und Ins- tallation

SYNOPSIS

woom/boom [-list] [-numbers] [-view] [-check] [-compare] [-new] [-change] [-install] [-apply PRODUCT][-push PRODUCT] [-from REPOSITORY] [-operating] [-disable] [-silent][-s] [-verbose][-v] [-default][-d] [-noaction][-n] [-preference][-p] {list|boot|merge} [-cfile OOMCONF] [-nolock] [-dns] [-offline] [-secure] [-german] [-import FILE] [-as REFDEV] [-doom {DB|all|default}] [-find PATTERN ... ] [-ignore PATTERN ... ] [-FIELDNAME value ... ] [-ARRAYNAME +value ... ] [-ARRAYNAME -value ... ] [-to TARGET | -target_object TARGET ] [ {devicename(s)|pattern(s)} ... ]

BESCHREIBUNG

Die Programme gwoom und gboom bzw. die englischen Versionen woom und boom dienen der Verwaltung administrativer und technischer Daten von Geraeten wie Workstations, Xter- minalen, PC's, Druckern, ... . Woom(WOrkstatiOn Management) und boom(BOOt Management) unterscheiden sich durch die Auswahl der verwaltbaren technischen Daten. Workstations koennen mehrere Netzwerk-Schnittstellen mit individueller Konfiguration und zusaetzlichem Routing haben, waehrend Boot-Geraete nur eine Netzwerk-Schnittstelle mit Standard-Konfiguration und einem optionalem Alias-Namen haben. Dem entsprechend unterscheidet sich auch das SunOS 5.10 Last change: 1 Maintenance Commands GWOOM/GBOOM(1M) sogenannte Postprocessing d.h. die Aufbereitung der tech- nischen Daten fuer eine spaetere automatische Installation. Eine Sonderstellung nehmen PC's ein. Diese koennen entweder mit woom oder boom verwaltet werden. Dies haengt z.B. von der Anzahl der Netzwerk-Schnittstellen oder der gewuenschten Funktionalitaet (Workgroupserver,Desktop) ab. Der Rest der Beschreibung ist in Vorbereitung. Bitte benutzt die Help-Option statt dessen. Angaben ueber Optionen fuer Datenfelder werden dynamisch konfiguriert und koennen ohnehin nur ueber die Help-Funktion oder die WWW-Informationen abgefragt werden.

VERSION

Version dieser Datei ist @(#)gwboom.1 1.18

OPTIONEN

-german Schreibt deutsche Ausgaben. Das ist der Normalfall fuer gwoom und gboom, aber nicht fuer woom und boom. -silent | -s Weniger Ausgaben. -verbose | -v Mehr Ausgaben bei der Ausfuehrung. Setzt man diese Option der Help-Option voran erscheinen zusaetzlich Informationen ueber Menues und Auswahllisten. -noaction | -n Diese Option verhindert Ausfuehrungen waehrend der Installationen. Es ist geplant dieses auf Daten-Operationen auszuweiten. -help | -h Ausgabe der aktuellen Options-Liste. Optional wird auch ein WEB-Browser fuer vorhandene Informationen gestar- tet, wenn die DISPLAY-Variable gesetzt ist. -dns Diese Option setzt bei notwendigen DNS-Aenderungen die default-Antwort auf yes. -offline Diese Option verhindert Fernabfragen fuer die zu bear- beitenden Geraete. Dies ist hilfreich bei Neu-Geraeten oder wenn man anstatt der Geraete-Information lieber Nachbearbeitungs-Informationen sehen moechte. -secure Diese Option dient zum Umschalten von remote shell pro- tocol (rsh/remsh) auf secure shell protocol (ssh). SunOS 5.10 Last change: 2 Maintenance Commands GWOOM/GBOOM(1M) -operating Dies Option startet einen speziellen Betriebs-Modus, der es ermoeglicht, auf einfache Weise betriebliche Aktionen auf Maschinen anzuwenden. -cfile OOMCONF Es gibt ein Standard-Konfigurations-Pfad /usr/local/etc/oom.conf. Dieser kann durch diese Option erweitert werden. -list | -numbers Dies sind Auflistungs- und Statistik-Funktionen. Ohne Benutzung der Option -item FIELDNAME werden nur die Geraetenamen bzw. die Anzahl dieser ausgegeben. Mit Auswahl der Datenfelder ueber die -item FIELDNAME Option werden die entsprechen Felder angezeigt bzw. anlysiert. -view | -check | -compare Diese Optionen zeigen Geraetedaten an. Die check-Funktion ist zweispaltig und zeigt zusaetzlich zu der list-Funktion auch Geraete-, Postprocessing- oder Import-Daten an. Fuer die Vergleichfunktion(compare) muss zusaetzlich die -as DEFREF Option gegeben werden, um zwei Geraete gleichzeitig in zwei Spalten anzeigen zu koennen. -new | -change Diese Funktionen dienen zur Aenderung von Daten. Die change-Funktion unterscheidet sich von der new-Funktion dadurch, dass fuer jedes, auch nicht-leeres Datenfeld nach Anderungen gefragt wird. -install | -apply PRODUCT | -push Diese Optionen dienen zum Installieren. Nach Daten-Aenderungen werden die Zielmaschinen und Produkte automatisch ausgewaehlt. Fuer die reine Installation oder Pruefung einer Installation koennen Art oder Umfang hiermit eingestellt werden. -from REPOSITORY Der Name eines Repositories kann als default or als Name eines Unter-Repositories vom default angegeben werden. -disable Diese Option dient zur Beseitung von Postprocessing-Daten, zur Umbenennung von Geraeten oder zur Loeschung von Geraeten. PC's bzw. Linux-Workstation koennen mit dieser Funktion von woom nach boom bzw. von boom nach woom konvertiert werden. Gewisse Workstation-Daten gehen dabei verloren. SunOS 5.10 Last change: 3 Maintenance Commands GWOOM/GBOOM(1M) Korrespondierende technische Felder mit unterschiedli- chen Namen sind woom boom ------------- name2 alias cluster config services subconfig -import FILE Mit dieser Option kann man externe Datensaetze impor- tieren. Der Default-Import-Datei-Name is ~/oom.list. Die Importdateien haben ein spezielles Format. Der erste Buchstabe der Datei ist der Feldseparator. In der ersten Zeile stehen die Feldnamen entsprechend der aktuell gueltigen Optionsliste. Die folgenden Zeilen fangen mit dem Host-/Bootnamen an, denen die Daten- felder entsprechend der ersten Zeile folgen, z.B. :location:config:phone xthf4:2b/220a:zdv:2753: xthf1:unknown::2753: Zur Erzeugung einer einer solchen Datei funktioniert z.B. der Befehl boom -list xthf4 xthf1 \ -item location -item config -item phone \ > tst.list Will man im Team arbeiten sollte man ein gemeinsames Verzeichnis wie das folgende benutzen: ~schroth/equipment/action Damit man im Batch mehrere Terminals wie xtr++ ein- tragen kann, werden die Zeilen optional nach Bear- beitung geloescht. Wenn man Felder in der Liste vom der Import-Datei ueberschreiben moechte muss man die Preference auf import setzen. Andernfalls werden nur leere Listfelder durch das Importieren gefuellt. Wenn man bei Feldern, die Listen enthalten einzelne Werte hinzuaddieren oder entfernen moechte, kann man vor den Wert des Argumentes ein +(addieren) oder -(entfernen) hinzufuegen. -as DEFREV Mit dieser Option kann man bei Daten-Operationen ein Vergleichsgeraet angeben, dessen Daten, soweit diese nicht geraetespezifisch sind, Vorrang haben oder zusaetzlich angezeigt werden. SunOS 5.10 Last change: 4 Maintenance Commands GWOOM/GBOOM(1M) -doom {DB|all|default} Mit dieser Option kann man die Bearbeitung von zusaet- zlichen Daten aktivieren. Diese externen Daten sind unter Gruppen-Namen wie z.B. sap oder rgy organisiert. Der Name default aktiviviert das wboom-Default, der Name all aktiviert alle Daten-Gruppen, die gdoom kennt. Beispiele Operative Service Aufgaben Das interaktive Starten verschiedener Service-Aufgaben kann mit folgendem Kommando geschehen: gwoom -operating Um den Spooler z.B. auf der Maschine solar03 zu starten kann man folgendes Kommando benutzen: gwoom -operating -apply LPSCHED -to solar03 Um die Oracle-Prozesse und -Listener auf der Maschine enter- prise zu restarten ist folgendes Kommando zu benutzen: gwoom -operating -to enterprise Sollte man jedoch als root in der Maschine sein, muss man letzteres Kommando wie folgt modifizieren: /usr/local/bin/gwoom -nolock -operating -to enterprise Letzteres Kommando ist auch Maschinen zweckmaessig, die zwar unser AFS-System benutzen, aber keine Installation der Standard-Umgebung haben. Fuer den Sonderfall, dass man ueber ein Terminal ohne X11 arbeitet, muss man sich mit rlogin auf der Maschine einlog- gen. Bitte nicht telnet benutzen, weil dann die DISPLAY-Variable ohne richtigen X11-Zugriff gesetzt sein kann. Fuer den Sonderfall, dass das rlogin bzw. rsh/remsh protocol gesperrt ist, kann man mit der -secure Option auf das secure shell protocol umschalten. Als weitere Besonderheit fuer z.B die REBOOT, SHUTDOWN, NIM.INSTALL oder NIM.RESTORE Services sollte man dann auch noch die Option -nolock ergaenzen, insbesondere wenn man auf der Zielmachine selbst arbeitet. Einrichten eines Xterminals Fuer das Einrichten eines Xterminals, muss man zuerst das SunOS 5.10 Last change: 5 Maintenance Commands GWOOM/GBOOM(1M) richtigen Subnetz im dem Gebaude/Raum finden, wo das Termi- nal spaeter stehen soll: gboom -list 2b/220a -find xterm Findet man so keine schon vorhandenen Geraete, kann man die Suche auf das Gebaeude/Stockwerk ausdehnen: gboom -list 2b/2 -find xterm Nun kann man sich die Raeume und Subnetze ausgeben lassen, und danach das richtige auswaehlen: gboom -list 2b/22 -find xterm -item location -item subnet Nun kann man interaktiv das Terminal eintragen: gboom -new xtr++ -subnet 214 Annahme eines Service-Request Bei Anruf oder Mail wegen einer Stoerung sollte man das betreffende Geraet eindeutig mit gwoom(Workstation) oder gboom(xterm, printer, pc,...) identifizieren. Kennt der Kunde den Geraete-Namen nicht, kann man diesen oft durch Suchen ueber das Gebaude/Zimmer, die Hardware-Adresse, die Inventar-Nummer und/oder den Benutzer-Namen herausfinden: gboom -list 55a/ 08001101D331 1017244 User gboom -list 55a/ 08001101D331 1017244 User -ignore printer Hat man das Geraet gefunden, sollte man sich die Daten angucken: gboom -view xtr501 Wenn der Aufstellungsort, der Ansprechpartner oder die Telefonnummer nicht mehr stimmen oder fehlen, sollte man diese sofort aendern oder ergaenzen: gboom -new dummy -phone 3818 -location gebaeude/raum ... Man kann die Daten und auch das Geraet ueberpruefen: gboom -check xtr501 gboom -check xtr501 -verbose

UMGEBUNGSVARIABLEN

Die folgenden Umgebungsvariablen werden unterstuetzt: WOOMDIRS Directory-Liste BOOMDIRS Directory-Liste SunOS 5.10 Last change: 6 Maintenance Commands GWOOM/GBOOM(1M) LOOMDIRS [loomserver:]loom_lock_directory SITE Benutzung fuer automatische Konfiguration. SALAD_ROOT Notnagel ohne LOOMDIRS und SITE. REMSH Pfad des Remote-Shell-Programmes.

AUTOR

Diese Programm ist von Thomas Finnern von DESY/Hamburg geschrieben. Anregungen und Fragen bitten schicken an finnern@desy.de

COPYRIGHT

Copyright 1996-1999, DESY/Hamburg Dieses Programm darf frei in der HEP Gemeinschaft benutzt werden. Es gibt keine Gewaehrleistung auf das Programm.

SIEHE AUCH

loom, gloom, wboom, gwboom, boom, gboom, woom, gwoom, salad, sudo SunOS 5.10 Last change: 7